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Mit „Immunbasierten Therapien neurologischer Erkrankungen“ befasste sich das diesjährige Herbstsymposium der Paul-Martini-Stiftung am 7. und 8. November 2025 in Berlin. „Es ist bemerkenswert, wie das rasant wachsende Wissen über die Prozesse im menschlichen Immunsystem die Therapieentwicklung in unterschiedlichsten Feldern der Medizin voranbringt.“ Das erklärt Prof. Dr. Matthias Endres (Charité ‒ Universitätsmedizin Berlin), der die Veranstaltung zusammen mit dem Pharmakologen und Leiter des wissenschaftlichen Beirats der Stiftung Prof. Dr. Stefan Endres leitete.

Zum einen wurden Tools und Targets für die Immuntherapie neurologischer Erkrankungen beleuchtet, u.a. der Einsatz von sogenannten CAR-T-Zellen sowie auch die Stammzell-Transplantation als neue Therapie-Optionen. Weiterhin wurden die verschiedenen Antikörper-basierten Therapien, insbesondere auch für die Alzheimer-Erkrankung, thematisiert. Zudem wurde die Rolle neuer immunologischer Therapie-Ansätze bei eigentlich nicht neuroimmunologisch bedingten Erkrankungen wie dem Schlaganfall, der Migräne und neurodegenerativen Erkrankungen diskutiert.