Die Bundesärztekammer legt am 15. Oktober 2025 eine überarbeitete Fassung ihres Leitfadens und des zugehörigen Fortbildungscurriculums zum Peer-Review vor. Neuer Name: PRiM – „Peer Review in der Medizin“.
„PRiM ist gelebte Qualitätskultur in der Patientenversorgung“, sagt Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer. „Es bietet den Raum, Qualitätssicherung praxisnah weiterzuentwickeln und auf diese Weise zu stärken.“
Peer-Review-Ansätze nutzen den kollegialen Austausch: „Peers“ sind fachlich qualifizierte Personen, die mit dem Team auf einer Station oder in einer Praxis die dort üblichen Behandlungsabläufe durchgehen. In der Haltung eines kritischen Freundes arbeiten sie im gemeinsamen Gespräch heraus, was besonders gut funktioniert – und wo Risiken bestehen.
